„Herzlich willkommen – Pastorin Birgit Rößle“

Pastorin Birgit Rößle ist seit dem 1. April 2018 in der Evangelischen Erwachsenenbildung (eeb) sowie für die Pfarrstelle für Behindertenarbeit tätig. Mit einer Dreiviertelstelle ist Rößle für die inklusive Bildungsarbeit zuständig. Für etwas mehr als ein Jahr übernimmt die Theologin die Elternzeitvertretung für Pfarrerin Katrin Wüst. „Die Stelle habe ich mit großer Freude angenommen, denn dieser Kirchenkreis ist einer der wenigen, in dessen Konzeption die Inklusion als ein Themenschwerpunkt benannt und die Erwachsenenbildung diakonisch ausgerichtet ist.“


Die Aufgaben der zweigeteilten Stelle sind facettenreich und herausfordernd. Pastorin Rößle bietet Seelsorge für Menschen mit Behinderung an und steht in Kooperation mit den 33 Kirchengemeinden. Daneben hält sie Gottesdienste, gestaltet Andachten in den unterschiedlichen Einrichtungen wie Heimen und Wohngruppen. Der Tätigkeitsschwerpunkt in der Evangelischen Erwachsenenbildung liegt darauf, die Gemeinden zu unterstützen. Die Theologin organisiert Fortbildungen, Workshops für Kursleiterinnen und Kursleiter. Ziel ist es, dass sich Gemeinden inklusiv verstehen. „Mein Anliegen ist es, die inklusive Arbeit in den Gemeinden fest zu verankern, und sie hierbei konkret zu unterstützen, und eben auch zu zeigen, dass die Gemeinden ganz viel gewinnen können“, erklärt Rößle.


Der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein ist Rößle bereits vertraut. Bis zu ihrer Ordination 2004 arbeitete sie als Pfarrerin zur Anstellung im Kirchenkreis. Anschließend entschied sie sich dazu, wirtschaftliche Erfahrungen zu sammeln, wofür sie noch nebenberuflich ein BWL-Studium abschloss. Maßgeblich war Birgit Rößle am Aufbau der Hit-Stiftung beteiligt und zudem Mitarbeiterin der Robert Bosch Stiftung sowie der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Dort sammelte sie Erfahrungen als Projektmanagerin und Geschäftsführerin. Nach zwölf Jahren intensiver Arbeit in der Wirtschaft war es für Rößle an der Zeit, in ihr eigentliches Gebiet zurückzukehren – back to church.


Ursprünglich stammt Rößle aus Baden-Württemberg. Ihr kirchliches Jahr, - dies ist eine württembergische Spezialität -, das noch vor Beginn des Studiums ansteht, absolvierte sie in Frankreich und München. In Stuttgart studierte sie alte Sprachen (Griechisch und Hebräisch) und weitere Stationen brachten sie nach Tübingen, Bonn und Bochum. Das Vikariat machte sie in Wuppertal, an das ein Sondervikariat im Referat für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung im Bereich internationales Konfliktmanagement schloss. Anschließend arbeitete sie in Bonn in Anstellung für das Evangelisch-Theologische Studienhaus Adolf Clarenbach e.V. und mit der anderen halben Stelle war sie für die Kirchengemeinde Beuel und später Duisdorf-Medinghoven tätig.

 

Quelle: Evangelischer Kirchenkreis an Sieg und Rhein, Pressemitteilung vom 02.05.18

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